Mensch entscheidet, KI assistiert
Regiefee automatisiert die Fleißarbeit - Themen, Entwürfe, Bild-Varianten, Terminvorschläge. Die redaktionelle Hoheit bleibt bei dir: Jeder Post lässt sich freigeben, ablehnen, umschreiben oder versionieren. Nichts wird ohne deine Freigabe veröffentlicht.
Diese KI-Dienste setzen wir ein
Für die Generierung übermitteln wir die jeweils nötigen Eingaben (Brand-Profil, Briefings, Prompts) an spezialisierte Anbieter. Jeder ist hier benannt und verlinkt:
Anthropic - Claude
Text & ReasoningBrand-Dialog, Ideen, Kampagnen-Planung, Captions, Hooks und Strukturierung von Texten.
Anthropic PBC, San Francisco, USA
OpenAI - ChatGPT & Embeddings
Text & semantische SucheTexteinbettungen (Embeddings) für die Wissenssuche und ergänzende Textverarbeitung.
OpenAI, L.L.C., San Francisco, USA
Replicate - Bildgenerierung
Bilder & visuelle AssetsErzeugung von Bild-Hintergründen und visuellen Assets (u. a. Flux-Modelle). Der Brand-Layer (Text, Logo) wird anschließend deterministisch ergänzt.
Replicate, Inc., San Francisco, USA
Tavily - Trend-Recherche
WebsucheRecherche aktueller Themen und Trends in deiner Nische als Input für die Planung.
Tavily, USA
Keine Nutzung deiner Daten zum Training
Wir geben deine Eingaben nicht zu Trainingszwecken weiter und wählen, soweit verfügbar, Tarife und Modi, in denen über die API übermittelte Daten nicht zum Training der Modelle verwendet werden. Bitte gib dennoch keine sensiblen oder besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO) in Prompts ein.
Verarbeitung in den USA
Die genannten Anbieter verarbeiten Daten ganz oder teilweise in den USA. Die Übermittlung stützen wir auf Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 DSGVO) und - wo der Anbieter zertifiziert ist - das EU-U.S. Data Privacy Framework. Details und deine Rechte findest du in der Datenschutzerklärung.
EU-KI-Verordnung (AI Act): was gilt, ab wann
Die KI-Verordnung der EU (Verordnung (EU) 2024/1689, „AI Act") regelt unter anderem, wann offengelegt werden muss, dass ein Inhalt von einer KI stammt. Für ein Werkzeug wie Regiefee ist Artikel 50 (Transparenzpflichten) der entscheidende Teil. Der sogenannte Digital Omnibus (in Kraft seit 27. Juli 2026) hat die Fristen für Hochrisiko-Systeme verschoben — Artikel 50 aber nicht.
Die Fristen im Überblick
- •Seit 2. August 2026 — Art. 50 (1): Wer mit einer KI spricht, muss das wissen. Deshalb sind Zuko und alle Chat-Oberflächen in Regiefee ausdrücklich als KI-Assistenz gekennzeichnet.
- •Ab 2. Dezember 2026 — Art. 50 (2): KI-generierte Bilder, Videos, Audio und Texte müssen maschinenlesbar markiert sein. Für Systeme, die vor dem 2. August 2026 am Markt waren — dazu zählt Regiefee — gilt bis dahin ein Übergangsfenster.
- •Seit 2. August 2026 — Art. 50 (4): Wer KI-Inhalte veröffentlicht, die reale Personen zeigen oder täuschend echt wirken (Deepfakes), muss sie sichtbar kennzeichnen. Diese Pflicht liegt bei dir als veröffentlichender Stelle — wir liefern dir die Information, welche Inhalte KI-generiert sind.
Wer welche Rolle hat
Regiefee orchestriert fremde KI-Modelle über eigene Prompts, Pipelines und den Marken-Layer und bringt das Ergebnis unter eigenem Namen in Verkehr. Wir gehen deshalb davon aus, Anbieter im Sinne der Verordnung zu sein — die Pflichten aus Art. 50 (1) und (2) liegen damit bei uns. Du als Nutzerin oder Nutzer bist Betreiber: du entscheidest, was veröffentlicht wird, und trägst die Kennzeichnungspflicht aus Art. 50 (4).
Was wir heute tun — und was noch kommt
- •Umgesetzt: Offenlegung der KI-Assistenz an jeder Chat-Oberfläche, vollständige Anbieterliste (siehe oben), Freigabe durch einen Menschen vor jeder Veröffentlichung.
- •In Arbeit bis 2. Dezember 2026: maschinenlesbare Markierung erzeugter Medien (IPTC/XMP
digitalSourceType, perspektivisch signierte C2PA Content Credentials) sowie ein Protokoll darüber, welches Modell wann welchen Inhalt erzeugt hat. - •Offen und ehrlich benannt: Für reine Textausgaben gibt es derzeit kein praktikables Markierungsverfahren; das erkennt auch der Verhaltenskodex der EU-Kommission an. Unsichtbare Wasserzeichen liefern die eingesetzten Bildmodelle nicht mit.
Aufsicht und Beschwerden
In Deutschland ist seit Inkrafttreten des KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetzes (KI-MIG) am 29. Juli 2026 die Bundesnetzagentur Marktüberwachungs- und zentrale Beschwerdestelle für die KI-Verordnung. Weiterführend: FAQ der EU-Kommission zu Artikel 50.
Diese Übersicht beschreibt unseren Umsetzungsstand und ist keine Rechtsberatung.
Kennzeichnung KI-generierter Inhalte
KI-Ausgaben können fehlerhaft sein und sind vor der Veröffentlichung von dir zu prüfen. Nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung sowie nach den Regeln einzelner Plattformen kann eine Kennzeichnung KI-generierter oder -manipulierter Inhalte verpflichtend sein. Regiefee unterstützt dich dabei - die Verantwortung für die korrekte Kennzeichnung der veröffentlichten Inhalte liegt bei dir.
Fragen?
Schreib uns jederzeit an hello@social-os.app - oder über die Kontakt-Seite.